Pfandkredit

Beim Pfandkredit wird dem Gläubiger ein durchsetzbares Sicherungsrecht an den hinterlegten Pfändern eingeräumt, wobei die Sicherheiten im Eigentum des Schuldners verbleiben.

Bei einem Pfandkredit im engeren Sinne handelt es sich jedoch um ein Darlehen, deren Absicherung ausschließlich durch bewegliche Sachen erfolgt.

Der Pfandkredit wird häufiger auch Pfandleihe genannt.

Wissenswertes über Pfandhäuser

Pfandhäuser gehören zu eines der ältesten Gewerbe. Den Beruf des Pfandleihers gab es schon im Mittelalter. Das erste öffentliche Leihamt wurde 1462 in Italien von den Franziskanern gegründet.

Ziel der Franziskaner war es, Menschen in Not zu unterstützen und sie vor den in jener Zeit oft hohen Zinsen der Geldverleiher zu bewahren, die als Wucher empfunden wurden.

Heutzutage gibt es kaum noch öffentliche Pfandhäuser. Als rechtliche Grundlage dient sowohl für die öffentlichen als auch privaten Leihhäuser die Pfandleihverordnung.

Es gibt mehrere Begriffe für Pfandhäuser, so wird auch oft der Begriff Pfandleihanstalt, Leihhaus oder Pfandleihhaus verwendet.